Massa Marittima und Umgebung

Massa Marittima (ausgezeichnet mit der „Orangen Fahne“ des Touring Club Italiano)

Nur 10 km von unserem Agrotourismusbetrieb entfernt liegt Massa Marittima, ein außergewöhnliches Beispiel für mittelalterliche Stadtplanung. Der Dom und die umliegenden Gebäude aus Travertin bilden ein harmonisches und ausgewogenes Ganzes. Beim Schlendern durch die Straßen und Gassen der Altstadt verspürt man eine mittelalterliche Atmosphäre. Nicht umsonst war und ist der schöne und zugleich besondere Hauptplatz häufig Drehort erfolgreicher Werbespots. In der Kathedrale San Cerbone (dem Dom) mit ihren zahlreichen Kunstwerken ist u.a. ein Verweilen vor der „Madonna mit Kind“ aus der Feder von Duccio di Buoninsegna lohnenswert, um die weichen Linien und raffinierten Farben auszukosten.

Versäumen Sie es nicht, das Museum für sakrale Kunst zu besuchen. Dort können Sie außer den Kapitellen, Basreliefs, Keramikgegenständen und Altarbildern, die von der Geschichte dieses Gebietes erzählen, die prachtvolle Maestà von Massa Marittima bewundern, die Ambrogio Lorenzetti in Temperafarben und Gold gemalt hat.

Eine interessante Erfahrung ist auch das „Museo della Miniera“ (Bergbaumuseum), welches in der Nähe der Altstadt in alten Stollen (auf insgesamt 700 Metern) untergebracht ist. Es bildet ein Bergwerk in seinen Einzelheiten nach und vermittelt anschaulich die einstige große Bedeutung des Bergbausystem für dieses Gebiet: Es ist eine lehrreiche „Reise“, um mehr über Abbautechniken, Mineralien und die von den Bergarbeitern bei ihrer harten Arbeit verwendeten Werkzeuge zu erfahren.

Die Straßen von Massa Marittima warten mit schönen Geschäften, Weinstuben, Handwerksläden und Werkstätten mit einzigartigen Gegenständen aus Glas, Holz, Stoff, Metall und Keramik auf.

Seit dem 14. Jh. findet in Massa Marittima zweimal im Jahr – Ende Mai und Mitte August – der „Balestro del Girifalco“ statt, ein Armbrustwettkampf (mit Nachbildungen von im 15. Jh. verwendeten Waffen), bei dem jeweils 24 Schützen, die die 3 antiken Stadtteile vertreten, gegeneinander antreten. Dem Wettkampf gehen ein Umzug mit mehr als 150 Personen in mittelalterlichen Kostümen und ein Auftritt der Fahnenschwinger, die ihre bunten Fahnen meisterhaft durch die Luft werfen, voraus.

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Der See Lago dell’Accesa

Der Lago dell’Accesa liegt genau unter unserem Agrotourismusbetrieb (und ist zu Fuß in 5 Minuten erreichbar), zwischen dem blauen Himmel und den grünen Wäldern, Olivenhainen und Weinbergen, die ihn einfassen. Er wird nicht nur zum Baden gern aufgesucht – vor allem im Sommer -, sondern auch wegen der an ihn angrenzenden archäologische Stätte, die bereits in fernen Zeiten von den Etruskern bewohnt wurde. 2014 wurde der See durch den Führer „Guida Blu“ von der italienischen Umweltschutzorganisation Legambiente und dem Touring Club Italiano mit 5 Segeln ausgezeichnet, den er „bietet einen Traumurlaub mit hoher Qualität dank der nachhaltigen Verwaltung eines exzellenten Gebietes, der Landschaftspflege, den angebotenen umweltfreundlichen Services sowie dem hochwertigen Essen und den erstklassigen Weinen“.“

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Parco Nazionale Archeologico Tecnologico delle Colline Metallifere

Dieser Archäologie- und Technikpark hat den Schatz hinsichtlich Umwelt, Geschichte, Kultur und Wissenschaft des Gebietes der „Colline Metallifere“ („metallhaltige Hügel“), die drei Jahrtausende lang ein bedeutendes Zentrum des Bergbaus waren, instand gesetzt, erhalten und aufgewertet. Die Besucher haben die Wahl zwischen verschiedenen Routen, auf denen sie mittels multimedialer Museen, Lehrpfaden, Stollen und Werkstätten die Entwicklung der Bergbautätigkeit von der Etruskerzeit bis heute nacherleben können.

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Der geothermisch aktive Park „Parco Geotermico delle Biancane“

Eine eindrucksvolle Route führt zwischen weißen Felsen, aus denen Dampf tritt, und Löchern mit kochendem Schlamm hindurch. Man könnte meinen, sich in einem der Höllenkreise in Dantes Göttlicher zu befinden! Eine wirklich einzigartige Erfahrung mit fantastischen Farben und intensivem Schwefelgeruch, lehrreich und unterhaltsam zugleich.

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Außerdem können von Poggio Corbello aus besucht werden:

  • Die Ruine der Zisterzienserabtei „Abbazia di San Galgano“ (40 km vom Agrotourismusbetrieb entfernt), die für ihre Kirche ohne Dach in gotischem Stil berühmt ist;

  • Siena (75 km entfernt), berühmt für die Altstadt (Weltkulturerbe) und den Palio (Pferderennen);
  • Florenz (125 km entfernt), weltweit beliebt als eine der Wiegen der Kunst, wo Sie Brunelleschis Kuppel, Giottos Glockenturm, die Uffizien, die Galleria dell’Accademia mit dem David von Michelangelo, die Ponte Vecchio und vieles andere mehr bewundern können.