Follonica, Castiglione della Pescaia und Umgebung

Follonica

Follonica ist eine moderne, lebendige Stadt mit ansprechenden Geschäften, einem kühlen Pinienwald und schönen Stränden mit komfortablen Badeanstalten , einer nachhaltigen Verwaltung und einem herrlichen sauberen Meer (2014 von Legambiente und vom Touring Club Italiano ausgezeichnet mit der „Blauen Fahne“ und 4 Segeln). Sehenswert ist das neue Museum MAGMA, eine Art magische Box, unter deren Dach jahrhundertealte Mauern mit modernen multimedialen Technologien zusammenleben. Eine Entdeckungsreise in die Wiege der italienischen Eisenindustrie, in einem außergewöhnlichen Denkmal der Industriearchäologie (der alte Ofen San Ferdinando), das spektakulär und interaktiv vom Schmelzen von Gusseisen und von der hiesigen Geschichte erzählt.

Castiglione della Pescaia

Castiglione della Pescaia, einstiges Fischerdorf, wurde 2014 als erster Ort Italiens durch den Führer „Guida Blu“ von der italienischen Umweltschutzorganisation Legambiente und dem Touring Club Italiano mit 5 Segeln ausgezeichnet für die hohe Umweltqualität der Strände und des Yachthafens und für die nachhaltige Verwaltung des Meeres- und Küstengebietes. Das Wasser, das die Küste umspült, ist eines der saubersten Italiens und ermöglicht angenehme Ferien, sowohl an den wunderbaren ausgestatteten Stränden des Ortes oder von Punta Ala, als auch auf den Felsen von Le Rocchette oder des Kaps Punta Capezzolo.

Das Naturschutzgebiet „Riserva Naturale della Diaccia Botrona“

Das Naturschutzgebiet zeichnet sich durch das typische Sumpfgebiet aus, das heute einen Teil des alten Sees Lago Prile einnimmt.

Dieses Feuchtgebiet von internationalem Interesse – es dient vielen Wasservögeln als Rast- und Nistplatz sowie als Winterquartier – kann man auch auf einem kleinen Boot besichtigen, um die unberührte Landschaft und die wilde, üppig grüne Natur voll auszukosten.  Wir befinden uns hier in der Maremma der Sümpfe, wo man Stockenten, Flamingos, Silberreiher, Kraniche, Fischadler und Stelzenläufer fotografieren kann.  Interessant ist der interaktive Besuch im sogenannten „Roten Haus“, auf Italienisch Casa Rossa. Das beeindruckende, originelle Gebäude, das heute ein multimediales Museum ist, wurde im 18. Jh. von Leonardo Ximenes über schiffbaren Kanälen gebaut. Keinesfalls versäumen sollten Sie die Erfahrung des „wahrnehmbaren Teppichs“, ein vergnüglicher und lehrreicher Augenblick für Groß und Klein, und die in jeder Jahreszeit zauberhaften und eindrucksvollen Ausblicke von der Terrasse des „Casa Rossa Ximenes“.

Museum von Vetulonia

Vetulonia, das heute ein Ortsteil von Castiglione della Pescaia ist, war einst einer der mächtigsten Stadtstaaten Etruriens.

Auf den Hügeln rund um den Ort kann man in den Monumentalgräbern Tomba della Pietrera und Tomba del Diavolino und in den Nekropolen des antiken Vatluna, wie Vetulonia einst hieß, auf den Spuren der Etrusker wandeln.

Im Archäologischen Museum Falchi, einer echten Bonbonniere, kann man sich ferner mit Hilfe von in Fürstengräbern gefundenen Gegenständen aus Gold, Bernstein und Keramik mit der Geschichte der Etrusker von ihren Anfängen (9. Jh. v. Chr.) bis zur römischen Eroberung (3. bis 1. Jh. v. Chr.) vertraut machen. Der Rundgang im Museum ermöglicht ein vergnügliches Eintauchen in die etruskische Geschichte und Kultur, das dank der sowohl motorischen als auch sensorischen Zugänglichkeit mit taktilen Karten, Audioguides und echten Fundstücken zum Anfassen und Fühlen auch für blinde und sehbehinderte Besucher lohnenswert ist.

Die Bucht Cala Violina

Die im Naturschutzgebiet „Riserva Naturale delle Bandite di Scarlino“ befindliche Bucht Cala Violina wurde ausgezeichnet als einer der schönsten Strände Italiens. Wenn man mit nacken Füßen über den weißen, ganz feinen Sand läuft, erzeugt dieser einen violinenähnlichen Klang. Über Land erreicht man die Bucht zu Fuß, auf dem Pferd oder mit dem Fahrrad. Nach dem Abstellen des Autos auf dem Parkplatz mit begrenzter Anzahl an Plätzen (fragen Sie im Agrotourismusbetrieb nach) ist ein Wald zu durchqueren. Die von mediterraner Macchia eingefasste Bucht ist der ideale Ort für erfrischende Bäder in wunderbar transparentem Wasser.

Der Naturpark „Parco della Maremma“

„Zwischen Talamone und der Mündung des Flusses Ombrone erstreckt sich dieses bedeutende Naturschutzgebiet , das ein großes Areal mediterraner Macchia sowie ein Sumpfgebiet unversehrt erhält. Zahlreiche Rundwege können zu Fuß, mit der Kutsche, mit dem Kanu, zu Pferd oder mit dem Mountainbike erkundet werden; ein ganz besonderer führt zu den Türmen, die in Küstennähe auf dem Gebirgszug „Monti dell’Uccellina“ wurden, um die Piraten sichten zu können. Ein besonderes Erlebnis ist auch der Weg zu den inmitten der Stille des Waldes gelegenen Ruinen der Abtei San Rabano. In dieser Umgebung trifft man leicht auf Damwild, Wildschweine, Maremma-Rinder mit ihren langen Hörnern, Reiher, Rehe, Falken, Füchse und Maremmano-Pferde. Der „Parco dell’Uccellina“ ist zwar keine Zweigstelle des Paradieses, doch er schenkt Ihnen ein so besonderes Gefühl, dass Sie den Unterscheid kaum bemerken werden …“